Schlagwort-Archive: unternehmensvermittlung

Die RHG Reprografie-Handelsgesellschaft mbH erwirbt Warenbestand von BLUM Bindesystem-Vertrieb

WER? BLUM Bindesystem

Herr Dieter Blum, startete seine berufliche Karriere zunächst im Lastwagen- und Omnnibusgeschäft bei Daimler Benz. Herr Blum hägte jedoch schon immer den Wunsch, sich im Rahmen einer Unternehmensgründung selbst zu verwirklichen. Bevor er den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, sammelte er zunächst Erfahrungen im Bereich der Kundenaquise durch seine Tätigkeit als Vertriebler im Außendienst bei einen Unternehmen für  Bindesysteme.

Herr Blum trägt einen KFZ-Meistertitel und plante anfangs eine marken-ungebundene Fachwerkstatt zu eröffnen. Da ihm die Branche aber zu risikobehaftet war und er bereits in anderen Branchen Erfahrung sammeln konnte, hat sich Herr Blum Mitte der 80er Jahre dazu entschlossen, einen Betrieb für Bindesysteme zu eröffnen und setzte dies auch erfolgreich um.

Der Profi für Bindesysteme hat sich in der Branche über die Jahre einen guten Namen erarbeitet und profitiert heute vor allem durch seinen hervorragenden Service, das langjährige Bestehen am Markt und seine Bekanntheit – auch über den Kölner Raum hinaus.

Neben verschiedenen Bindesystemen und -maschinen samt Zubehör umfasst das Angebotsspektrum von BLUM Bindesysteme-Vertrieb Büroartikel, wie Aktenvernichter, Folien und Falzmaschinen sowie Locher und Zubehör. Zu dem Serviceangebot gehören beispielsweise Reparaturen oder auch das Stellen von Ersatzmaschinen.

WARUM? Fehlende Nachfolgeregelung

Auf Grund fehlender Nachfolge und gesundheitlicher Probleme hat sich Herr Blum dazu entschieden, sein Lebenswerk, auf welches er sehr stolz ist, in geeignete Hände zu übergeben und in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen.

WIE? Mit Hilfe der axanta

Anfang Dezember 2018 beauftragte Herrn Blum die axanta. Unmittelbar danach übernahm der Project Coordinator das Mandat und startete die Vermarktung. Die Unternehmensberater der axanta AG bereiteten mit Beratungs- und Bewertungsleistungen das Unternehmen perfekt auf den Verkauf vor. Durch die bereits vorhandenen Kaufinteressenten sowie die zusätzlich eingeleiteten Marketingmaßnahmen konnten mehrere Interessenten für das Unternehmen von Herrn Blum gefunden werden. Nach detaillierter Prüfung und Qualifizierung konnten

Herrn Blum insgesamt vier qualifizierte Interessenten vorgestellt werden. Mit dem ersten Besichtigungswunsch übernahm unser M&A Advisor die weitere Steuerung des Zusammenführungsprozesses.

Trotz intensiver Gespräche und Verhandlungen kam es in den Folgemonaten hier nicht zu einer Einigung. Mitte Dezember 2019 sind die Geschäftsführer der RHG Reprografie-Handelsgesellschaft mbH in die Gespräche eingestiegen.

Die RHG liefert als Fachhandel für reprografische Produkte alles aus einer Hand. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Kopieren, Plotten, Lichtpausen, Bindungen aller Art und Tinten & Toner. Da sich Herr Blum und die Interessenten bereits geschäftlich kannten, wurden die Gespräche von Anfang an sehr offen geführt. Die erste Verhandlungsrunde zwischen den Parteien führte zu keiner Übereinkunft. Durch weitere Gespräche und Verhandlungen unter der Mitwirkung des M&A Advisors wurde im Februar 2020 eine unterschriftsreife Vereinbarung erarbeitet  und am 17.Februar 2020 final gezeichnet.Die Übergabe erfolgt nun bis Ende März 2020.

Und nun? Nach der Übergabezeit geht Herr Blum in den Ruhestand  

Herr Blum steht der RHG für eine Übergabezeit als Berater zur Verfügung und wird seine Geschäftstätigkeit anschließend einstellen und in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Trotz des zwischenzeitlich drohenden Abbruchs ist es unserem M&A Advisor mit seinen Erfahrungen in Bezug auf das Deal Design gelungen, die Verhandlungen immer wieder in Gang zu halten, Lösungswege aufzuzeigen und die Transaktion letztendlich zum Erfolg zu führen.

Deal Designs

Was sind Deal Designs?

Kurzgesagt ist ein Deal Design die Ausgestaltung von Konditionen bei einem Verkauf. Es gibt viele Möglichkeiten einen Deal zu strukturieren und manchmal sind bestimmte Designs vorteilhafter als andere, wie sowas aussehen kann, warum das so ist und wann es sinnvoll ist, möchten wir Ihnen mit simplen Beispielen in diesem Beitrag näher bringen.

Deal Design beim Unternehmensverkauf?

Bevor die Unternehmer aufgeklärt werden, möchten sie meistens für den Verkauf ihres Unternehmens auf einen Schlag voll ausgezahlt werden. Sprich, der Verkäufer möchte 100% seines Verkaufspreises von dem Käufer mit einer Zahlung erhalten.

Viele Unternehmer haben sich vor dem Unternehmensverkauf zu dem Deal Design und der Zahlung für den Betrieb keine Gedanken gemacht. Folglich ist es für den Unternehmer klar, dass der Kaufpreis in einer Summe gezahlt werden soll. Doch dies ist nicht immer vorteilhaft und kann in einigen Fällen dazu führen, dass der Verkäufer einen hohen Anteil des Kaufpreises an das Finanzamt abführen muss. Daher ist es wichtig, sich in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater des Verkäufers über die Steuerlast zu informieren.

Welche Möglichkeiten gibt ein Deal Design?

Hier sind den Unternehmern fast keine Grenzen gesetzt. Es könnte z.B. so aussehen, dass der Verkäufer nicht 100% des Kaufpreises auf einmal verlangt, sondern die Parteien sich darauf einigen, dass der Käufer nur 50% zahlt und der Verkäufer dazu noch eine Gewinnbeteiligung für die nächsten 5 Jahre erhält. Diese Möglichkeit mag für manche vielleicht etwas riskant klingen, aber die Erfahrung zeigt, dass übernommene Unternehmen sich in den ersten Jahren häufig durch die neuen und motivierten Neuinhaber positiv entwickeln. Nichts desto trotz darf man das nicht pauschalisieren und muss für jedes Unternehmen und jeder Situation individuelle Deal Designs erstellen, so dass auch jede Partei zufrieden ist. Deal Designs könnten aber auch wie folgt aussehen:

  • Verkäufer erhält 70% + Berater Einstellung für 3 Jahre mit festgelegtem Gehalt
  • Verkäufer erhält 50% sofort + 36 Monate Raten über die restlichen 50% des Kaufpreises
  • Verkäufer erhält 50% für das Unternehmen und 50% für das Grundstück

Welche Vorteile bringt ein guter Deal Design?

Ein Deal Design ermöglicht auch Existenzgründern überhaupt erstmal ein Unternehmen zu kaufen. Da ein Existenzgründer bei den Banken evtl. kein so hohes Darlehn erhält um den Kaufpreis in einer Summe zu realisieren. Bei der Gestaltung von Deal Designs wird immer auch die steuerliche Seite berücksichtigt und eingeplant. Dem Verkäufer ermöglicht es dadurch den besten Preis zu erhalten und deutlich schneller einen potenziellen Käufer zu finden.

Fazit

Ein Deal Design ist ein sehr großes Thema mit nahezu keinen Grenzen oder Möglichkeiten, jedoch ist es wichtig einen Profi an seiner Seite zu haben, um dadurch den besten Preis zu erhalten. Der beste Preis muss jedoch nicht immer der höchste sein. Schließlich zählt zu einem Unternehmensverkauf auch die Empathie zum Käufer und wie Sie sich die Zukunft Ihres Lebenswerkes vorstellen. Darüber hinaus arbeiten wir mit Ihrem Steuerberater zusammen, um auch die steuerrechtlichen Aspekte zu berücksichtigen. Wir unterstützen Sie gern! Mit jahrelanger Erfahrung und unseren qualifizierten Mitarbeitern ermöglichen wir es, ein individuelles Deal Design zu erstellen und Ihr Unternehmen zum besten Preis zu vermitteln.

Unternehmensverkauf trotz COVID-19?

Welche Einflüsse hat die Krise auf den Unternehmensverkauf?

Der, in Deutschland anhaltende, Ausnahmezustand auf Grund der Corona-Krise stellt kleine- und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Viele Unternehmen leiden unter der von Amtswegen angeordneten Schließung, andere können ihren Betrieb fortführen, müssen hierbei jedoch zahlreiche Auflagen zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden gewährleisten.

Bewährte und erprobte Vorgehensweisen müssen von jetzt auf gleich geändert und durch neue Prozesse ersetzt werden. Dies nimmt Einfluss auf so ziemlich jede Branche. Nicht jedes Unternehmen kann sich den neuen Vorgaben anpassen was dazu führt, dass zahlreiche Unternehmen in eine ungewisse Zukunft blicken, Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken und alle Maßnahmen zur Sicherung ihrer Liquidität ergreifen müssen. Dies alles um den Fortbestand des Unternehmens und den Erhalt der Arbeitsplätze zu gewährleisten.

Hierbei kann ein Zusammenschluss mit anderen Unternehmen durch eine Fusion oder die Unterstützung durch die Etablierung einer frühzeitigen Unternehmensnachfolge die passende Lösung liefern. Sowohl auf finanzieller Ebene als auch im Bereich des fachlichen Know-hows.

Unternehmensbeteiligung und Unternehmensnachfolge in der Krise?

Wie läuft eine Unternehmensvermittlung in der Krise ab? Besteht überhaupt noch eine Nachfrage auf Verkäufer und Käuferseite? Macht ein Verkauf in Krisenzeiten Sinn? Wir haben Antworten für Sie!

Zunächst wird der eigentliche Verkaufsprozess nur gering von der COVID-19 Krise beeinflusst. Auch wenn sich die Wirtschaft gerade in einem Ausnahmezustand befindet, heißt dies nicht, dass sie komplett zum Erliegen kommt. Unternehmen die aufgrund der Krise Umsatzeinbrüche zu verzeichnen haben, verlieren dennoch nicht insgesamt ihre Attraktivität für Käufer.

Auch warnen wir davor, in  der aktuellen Lage übereilte Entscheidungen zu treffen und anstelle einer geregelten Nachfolge die Schließung des Unternehmens vorzunehmen. Gehen Sie zunächst in Gespräche mit potentiellen Nachfolgern bevor Sie Ihr Lebenswerk, in das Sie so viel Zeit und Herzblut gesteckt haben, auflösen. Die Schließung verändert nicht nur Ihr Leben sondern auch das Ihrer Mitarbeiter und Kunden.

Auch in der Corona-Krise ist die axanta selbstverständlich für Sie da und unterstützt Sie tatkräftig bei Ihrer Unternehmensnachfolge oder bei der Suche nach einem passenden Unternehmen.

Doch wie funktioniert eine Unternehmensvermittlung in Zeiten von COVID-19?

Der persönliche Kontakt zu unseren Mandanten ist uns sehr wichtig. Dies gilt auch weiterhin. Wir schränken jedoch das persönliche Zusammenkommen ein. Was in der heutigen Zeit mittels modernster Technik kein Problem darstellt. Es muss auf kein Gespräch, kein Meeting und keine Vertragsunterzeichnung verzichtet werden. Um Verkäufer und Käufer zusammen zu bringen, können Telefonkonferenzen oder Videomeetings gehalten werden. Somit ist die Beratung und der Datenaustausch gewährleistet – wir können gemeinsam Ihre Unternehmensnachfolge sichern.

Doch wie sieht der Käufermarkt aus?

Selbstverständlich gibt es weiterhin Käufer, die die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen können. Grundsätzlich können wir sagen, dass die Nachfrage auf Käuferseite aktuell gestiegen ist. Gerade jetzt gibt es Branchen, die extrem schnell wachsen und durch den Zukauf eines Unternehmens weiter profitieren können. Der M&A Markt ist nicht zum Erliegen gekommen.

Wie Sie sehen, ist Ihre Unternehmensvermittlung trotz der aktuell angespannten Situation bei uns in guten Händen. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zu den Themen Unternehmensverkauf und Unternehmensbeteiligung zur Verfügung. Für Beratungen erreichen Sie uns telefonisch unter 0441 949 88 33 0 oder per E-Mail unter info@axanta.com.

Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten

Es gibt viele Unternehmen, bei denen eine Nachfolgelösung innerhalb der Familie nicht in Sicht ist. Mittlerweile wird etwa die Hälfte der familiengeführten Unternehmen nicht mehr intern an die nächste Generation weitergegeben, sondern verkauft. Doch wie die Nachfolge erfolgreich gestalten? Bevor ein Kaufvertrag unterzeichnet wird, müssen viele ökonomische, steuerliche und juristische Aspekte beachtet werden. Daher sollte sich jeder Unternehmer frühzeitig mit der Unternehmensnachfolge befassen.

Im Idealfall beginnt man bereits drei bis fünf Jahre vor dem Start des Verkaufsprozesses mit den Vorbereitungen.

Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge, wird in vier Phasen aufgeteilt.

Phase 1: vorbereiten und analysieren

Bei dieser Phase gilt es das „Davor und Danach“ zu klären.

Der Unternehmer muss sich die Frage stellen, ob der Betrieb so veräußert werden kann. Um ein optimales Nachfolgeergebnis zu erzielen, müssen ggf. noch Veränderungen durchgeführt werden.

Eventuell vorhandene private Verflechtungen des Unternehmers mit der Firma müssen bereinigt werden. Hat der Unternehmer beispielsweise über Jahre Leistungen und Vermögensgegenstände aus seinem privaten Vermögen in die Firma eingebracht, so müssen diese Rückvergütet oder entnommen werden, um den korrekten Unternehmenswert für einen Käufer darstellen zu können. 

Ebenfalls gilt es die Inhaberabhängigkeit zu betrachten. In welchen Bereichen ist das Unternehmen von der Person des Inhabers direkt abhängig. Wo müssen Aufgaben langfristig an Mitarbeiter übertragen werden bzw. diese in bestimmte Abläufe eingeführt werden, damit das Unternehmen auch ohne den Inhaber weitergeführt werden kann. Eine zweite Führungsebene sollte etabliert werden.

Des Weiteren muss ein Unternehmer seine Emotionen möglichst auf ein Minimum zurückschrauben, um so sein Lebenswerk zunächst einmal als reines Investment betrachten zu können. Hierbei ist Realitätssinn gefragt! Es müssen alle zum Unternehmen relevanten Informationen und Potenziale zusammengetragen werden um zu entscheiden, nach welchem Käuferprofil überhaupt gesucht wird.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Phase ist zudem die Wertermittlung. Viele Unternehmer haben keine Vorstellung vom Wert Ihres Unternehmens oder schätzen diesen falsch ein.

Der aber wohl wichtigste Punkt dieser Phase ist das „Danach“. Ein Unternehmer muss sich an dieser Stelle darüber Gedanken machen, was mit dem späteren Verkaufserlös passieren soll und was er nach dem Unternehmensverkauf machen möchte.

Phase 2: Vermarktung

In dieser Phase geht es darum, dass Unternehmen bestmöglich am Markt zu platzieren. Häufig werden hierbei verschiedene Methoden angewandt. Es gibt zum Beispiel die direkte Ansprache von potenziellen Käufern oder die Veröffentlichung eines anonymisierten Kurzprofils auf entsprechenden Netzwerken und Portalen. Wichtig ist hierbei in jeden Fall die Vertraulichkeit zu wahren! Essenzielle Informationen müssen jedoch genannt werden. Wird z.B. die Region in welcher das Unternehmen ansässig ist, nicht genannt, können sich potenzielle Käufer kein konkretes Bild vom Unternehmen machen. Es ist eine Herausforderung, das Unternehmen interessant am Markt zu präsentieren, ohne potentielle Käufer bereits zu informieren und so die Vertraulichkeit zu gefährden.

Phase 3: Verhandlung

In dieser Phase werden mögliche Kaufinteressenten mit dem Verkäufer, zusammengebracht. Es wird ein erster Kontakt herstellt, diskrete Firmenbesichtigungen durchgeführt, Kaufangebote präsentiert und Kaufvertragsmuster erstellt. Die Verhandlungsphase zeichnet sich typischerweise dadurch aus, dass zwar viele, aber eben nicht alle Interessen von Verkäufer und Kaufinteressenten deckungsgleich sind. Es ist daher neben dem genauen Hinhören, ein professionelles Verhandlungsgeschick notwendig. In dieser Phase muss sich der Verkäufer zudem auf kritische Fragen vorbereiten. Für den Verkäufer ist es nicht leicht einen neutralen Blick auf sein Lebenswerk zu haben und wenn dann auch noch kritische Fragen zu seinem Unternehmen gestellt werden, welche auch sehr persönlich werden können, ist dies nicht einfach. Die Verhandlungen verlaufen daher ähnlich wie ein Tanz auf dem Drahtseil. Es dürfen die Schmerzensgrenzen sowohl beim Käufer als auch beim Verkäufer erspürt aber keinesfalls überschritten werden. Zudem stellt sich in dieser Phase heraus, ob der Unternehmer sich mit dem Käufer versteht. Denn am Ende entscheidet oftmals auch die Sympathie und nicht nur der Preis. Im letzten Schritt erfolgt die Due Diligence, welche vor Abschluss des Kaufvertrages erfolgt. Sollten sich an dieser Stelle noch Differenzen ergeben, können diese entweder über Nachverhandlungen oder Verkäufergarantien ausgemerzt werden.

Phase 4: Abschluss:

In der letzten Phase, welche auch die kürzeste Phase ist, wird der Kaufvertrag unterschrieben und der Verkaufsprozess zum Abschluss gebracht. Eine notarielle Beurkundung des Kaufvertrages, wird häufig aus Sicherheitsgründen gewünscht. Auch wenn es sich um eine Personengesellschaft handelt, bei der eine notarielle Beurkundung des Kaufvertrages nicht zwingend erforderlich ist. Die Diskretion spielt in dieser Phase weiterhin eine große Rolle, damit Mitarbeiter und Kunden nicht beunruhigt oder eventuell zu früh informiert werden. Vielen ist hierbei der Unterschied zwischen dem Tag des Vertragsabschlusses und dem Tag des Vollzuges nicht bekannt. Dies sind zwei unterschiedliche Tage, welche auch sehr weit auseinander liegen können. Eine gute Kommunikation zwischen dem Käufer und Verkäufer ist daher äußerst wichtig. Sie sollten unbedingt gemeinsam abstimmen, wann und wie über den Verkauf informiert wird, damit ein nachhaltiges Gelingen der Unternehmensnachfolge stattfindet. In dieser Phase kann es durchaus passieren, dass es kurz vor der Unterzeichnung einen Moment gibt, in dem eine der beiden Parteien alles nochmal in Frage stellt. Obwohl Hürden während dieser Phase in der Regel lösbar sind, ist hier Fingerspitzengefühl gefragt, damit der Verkaufsprozess zum Abschluss gebracht werden kann.

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, ist ein Unternehmensverkauf sehr komplex und benötigt Zeit. Zudem kann keine der oben genannten Phasen ohne einen spezialisierten Berater durchgeführt werden. Sei es bei der Phase 1, die Unternehmensbewertung, bei der Phase 2, das Erstellen eines anonymisierten Kurzprofils, bei Phase 3, das professionelle Verhandlungsgeschick und bei Phase 4, der Abschluss.

Ein Unternehmensverkauf benötigt in jedem Fall professionelle Unterstützung. Wir sind Ihnen hierbei gerne behilflich. Sie haben ein Unternehmen, welches Sie gerne verkaufen würden? Dann melden Sie sich bei uns! Wir verhelfen Ihnen zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge. 🙂

Was ist meine Immobilie eigentlich wert?

Wir sind Ihnen behilflich!
Denn neben objektivierten Unternehmensbewertungen erstellen wir ebenfalls Immobiliengutachten.

Hierzu vereinbart unser externe Sachverständiger einen Ortstermin mit Ihnen, um im Anschluss Ihre Immobilienbewertung zu erstellen.

Die Fachkompetenz unseres Dipl.-Kaufmannes sind geprüft und zertifiziert. Zudem ist er Mitglied im BDGS ( (Bundesverband Deutscher Grundstückssachverständiger e.V. ).

Mit seiner hervorragenden Qualität überzeugt er stets unsere Mandanten.

Interview mit den Eheleuten Friedel zum Verkauf Ihres Ingenieurbüros

Bamberg
Willkommen zu unserer neuen Themenreihe axanta outside. Wir möchten euch hier Interviews mit einigen unserer ehemaligen Mandanten als auch Käufern zeigen, um euch einen Einblick und die verschiedenen Erfahrungen zu ermöglichen.

Wir freuen uns auf euer Feedback, euren Anregungen und Verbesserungsvorschlägen!

Bis zum nächsten Video!

Ihr Unternehmenswert

Profitieren auch Sie von unserer Erfahrung aus über 1.500 Unternehmensbewertungen im Auftrag unserer Verkäufer und Käufer aus dem Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Zentrales Element aller Verhandlungen über ein Unternehmen ist der Preis. Ist er zu hoch? Ist er zu niedrig? Welcher Preis ist der Richtige? All diese Fragen kann die axanta beantworten. Vor allem sind die Spezialisten in der Lage marktnahe Unternehmensbewertungen vorzunehmen, mit allen Faktoren, die für Käufer und Verkäufer wichtig sind.

Kaufen statt Gründen!

Existenzgründer Henning Herz berichtet ein Jahr nach dem Kauf des Unternehmens Adler Rail

axanta: Die Anfrage kam damals klassisch über die Unternehmensbörse nexxt-change. Wie waren Ihre ersten Empfindungen, als sich die axanta und nicht der Unternehmer selbst auf Ihre Anfrage gemeldet hat?

Hennig Herz: Das war für mich nichts Neues. Ich hatte bereits Erfahrungen mit entsprechenden Plattformen.

axanta: Wie haben Sie den Kontakt mit uns in Oldenburg und dem zuständigen M&A Advisor, Herrn Jörg Hasebrink vor Ort empfunden? Hatten Sie diesbezüglich Ängste und Befürchtungen oder haben Sie sich während des Verkaufsprozesses gut aufgehoben gefühlt?

Henning Herz: Den Kontakt mit der Axanta habe ich als angenehm / nett empfunden. V.a. wurden meine Anliegen schnell und kompetent beantwortet bzw. erledigt. Zielstrebigkeit, Know-How und Engagement kann ich Ihnen auf jeden Fall attestieren. Ängste und Befürchtungen hatten -wenn dann- nichts mit axanta zu tun, sondern vielmehr mit dem Projekt „Übernahme“ an sich! Insofern habe ich mich bei Ihnen gut aufgehoben gefühlt.  

axanta: Was ist seither passiert? Ist Frau Adler ebenfalls im Unternehmen tätig oder haben sich Ihre Wege zwischenzeitlich getrennt?

Henning Herz: Alles ist wie verabredet „gelaufen“. Frau Adler ist noch an Bord, bis Ende des Monats. Ein solches Modell der „zeitlich begrenzten Begleitung“ kann ich nur jedem empfehlen.  

axanta: Was hat Sie dazu gebracht, ein bestehendes Unternehmen zu kaufen?
Was für Vorteile haben Sie sich dadurch erhofft und haben sich diese bestätigt?

Henning Herz: Antrieb war v.a. der Marktanteil, der übernommen wurde. Bestehende Kunden- und Lieferanten-Beziehungen machen es leichter und man fängt nicht bei NULL an. ADLER-RAIL hat einen guten Namen im Markt, auf dem bestehenden Geschäft kann man aufbauen und das Unternehmen entwickeln. Insofern haben sich die Erwartungen erfüllt/bestätigt.

axanta: Was würden Sie einem Existenzgründer mit auf den Weg geben und ans Herz legen?

Henning Herz: Man sollte sich Zeit nehmen und das Unternehmen sowie den Markt möglichst genau beleuchten, sofern man ihn nicht schon kennt. Es gibt viele Dinge abzuwägen, das braucht Zeit, zudem ist ein gutes Bauchgefühl wichtig. Wie bereits erwähnt, sollte man den Gründer/Unternehmer noch für eine Übergangsphase an seiner Seite haben. Diese war in unserem Fall sicher außergewöhnlich lange der Fall. (hatte auch mehr mit aktiver Mitarbeit denn mit begleitender Beratung zu tun)

axanta: Gab es auch negative Erfahrungen? Wenn ja, welche?

Henning Herz: Gott sei Dank keine, zumindest in meinem Fall. Klar ist, dass nicht alles so laufen wird, wie geplant, aber das muss nicht negativ sein. Wichtig ist Beharrlichkeit, auch wenn es einmal unbequem wird.

axanta: Würden Sie diesen Schritt wieder gehen oder doch lieber selbst ein Unternehmen gründen?

Henning Herz: Ich würde den Schritt wieder gehen, denn für mich hatte die Übernahme mehr Vorteile als die Gründung eines eigenen Unternehmens. Aber, wie erwähnt, „es muss passen“. Die Lebensphase, in der man sich befindet, spielt sicher auch eine Rolle: Wieviel Erfahrung bringt an ein und welche Verantwortung trägt man bereits.

Alternative zur Neugründung

Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile, wenn es sich um einen Betrieb handelt, der über funktionierende Strukturen verfügt. So kann die Übernahme von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten den Start in das Unternehmertum erheblich erleichtern, ohne dass die Verwirklichung eigener Überlegungen und Optimierungsmaßnahmen zurückstehen muss.

Die axanta ist allerdings nicht nur der perfekte Partner, wenn es darum geht, ein Unternehmen zu kaufen, mit dem man die eigenen beruflichen Ziele erreichen kann. Auch Investoren, die nach Wachstumsmöglichkeiten suchen und Interesse an einer stillen oder einer aktiven Beteiligung haben, erhalten umfassende Unterstützung.

Sowohl selbstständigen Existenzgründern, als auch Investoren, stehen die Experten der axanta auch nach Vertragsabschluss als sachkundige Berater zur Verfügung.

Unternehmensnachfolge ist eine Chance für Existenzgründer

Die Unternehmensnachfolge ist eine Chance für Existenzgründer und einer von vielen Wegen in die Selbständigkeit. So ist der Unternehmenskauf im Rahmen einer Unternehmensnachfolge eine attraktive Möglichkeit, ein bereits gut positioniertes Unternehmens zu übernehmen bzw. sich an einem solchen zu beteiligen. Vor allem langjährig erfahrene Führungskräfte nutzen zunehmend diese Möglichkeit, um den Traum vom eigenen Unternehmen zu realisieren. Karl Rehfuß, Experte für Unternehmensnachfolgen in Stuttgart gibt im nachfolgenden Interview wesentliche Hinweise für Nachfolger und vergleicht Chancen und Risiken von Unternehmensnachfolgen und Existenzgründungen.

Ist die Unternehmensnachfolge in einem bestehendem Markt eine Chance für Existenzgründer?

Eine Unternehmensgründung gestaltet sich im Vergleich zur Unternehmensnachfolge deutlich schwieriger, da ein Existenzgründer oftmals auf keine gewachsenen Kundenbeziehungen zurückgreifen kann. Zudem benötigt der Jungunternehmer Zeit und ausreichend finanzielle Mittel, um die Produkte oder Dienstleistungen am Markt erfolgreich und nachhaltig zu positionieren.

Grundvoraussetzung dafür ist neben dem klar erarbeiteten Geschäftsmodell ein belastbarer Businessplan inklusive einer schlüssigen Vertriebs- und Wachstumsstrategie.

Auch sollte der Gründer mögliche Verzögerungen in der Anlaufphase berücksichtigen, sowie eventuelle Ausfälle einzelner Produkte oder Dienstleistungen einplanen. Dies betrifft Gründungen mit marktverändernden innovativen Geschäftsmodellen ebenso wie Neustarts traditioneller Produkte und Dienstleistungen.

Nachfolger profitieren also von etablierten Geschäftsmodellen und belastbaren Kundenbeziehungen eines Unternehmens.

Eine Unternehmensnachfolge ist oft deutlich einfacher, da das zur Übergabe anstehende Unternehmen in der Regel über belastbare Kundenbeziehungen und eingespielte Prozesse und Strukturen verfügt. Somit kann eine Unternehmensnachfolge eine Chance für Existenzgründer sein.

Ein Unternehmensnachfolger sollte auf jeden Fall die Nachfolgefähigkeit einer Firma überprüfen. Hierbei ist zunächst die Frage zu beantworten, ob das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet und somit das Eigenkapital dem wirtschaftlichen Risiko angemessen verzinst. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob sich der aktuelle Inhaber einen marktgerechten Unternehmerlohn auszahlt.

Die Zukunftsfähigkeit des aktuellen Produkt- und Leistungsangebotes sowie die Abhängigkeit der bestehenden Kunden- und Lieferantenbeziehungen von der Person des aktuellen Firmeninhabers sind weitere wichtige zu beantwortende Fragen.

Im direkten Vergleich zwischen Neugründung und Unternehmensnachfolge ist festzustellen, dass die große unternehmerische Freiheit einer Neugründung oft mit einem vergleichsweise hohen Marktrisiko einhergeht. Die hohe Zahl von sehr früh gescheiterten Neugründungen verdeutlicht deren längere Anlaufzeit und das höhere unternehmerische Risiko.

Bei einer Unternehmensnachfolge sollte das Augenmerk des Unternehmers vor allem auf der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells sowie den Prozessen und Strukturen liegen. Die Umsetzung von Veränderungsprozessen kann manchmal sehr aufwendig und zeitintensiv sein.

Warum sollte ein Nachfolger als auch Existenzgründer einen besonderen Fokus auf den Businessplan und sein Finanzierungskonzept legen?

Sowohl Existenzgründer als auch Nachfolger sollten dem Businessplan und dem daraus resultierenden Finanzierungskonzept besondere Aufmerksamkeit widmen. Gut vorbereitet beantworten diese alle Fragen der Geldgeber schlüssig. Aufgrund der Unternehmenshistorie zeigen sich Banken einer Unternehmensnachfolge in Finanzierungsgesprächen oftmals offener als gegenüber einer Existenzgründung.

Das Finanzierungskonzept von Unternehmensnachfolgen sollte neben dem zu zahlenden Kaufpreis vor allem den laufenden Kapitalbedarf des Unternehmens sowie den Kapitalbedarf für notwendige Ersatz- und Neuinvestitionen abdecken. Hierbei empfehlen sich eine konservative Berechnung von Umsatzpotentialen und die Berücksichtigung von Reserven auf der Kostenseite.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Finanzierung aus Eigenmitteln des Nachfolgers, nachrangigen Darlehen des bisherigen Unternehmens (Verkäuferdarlehen) und einer Bankfinanzierung kombiniert mit Fördermitteln des Bundes und der Länder zu realisieren. Der Einsatz der jeweiligen Finanzierungslösungen muss für jede Unternehmensnachfolge individuell betrachtet werden.

Wie kann ein Berater bei einer Unternehmensnachfolge helfen?

Die Einbeziehung eines Beraters kann eine Unternehmensnachfolge positiv unterstützen. Über dessen Netzwerke können Unternehmensgesuche in sehr kurzer Zeit einer großen Anzahl potentieller Gesprächspartner vorgestellt werden. Diese hohe Anzahl von Kontakten erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Unternehmenssuche. Eine sinnvolle Steuerung des Transaktionsprozesses, die Begleitung von Finanzierungsgesprächen und eine zielorientierte, auch die emotionalen Faktoren beachtende, Verhandlungsmoderation sind weitere Vorteile einer Begleitung durch einen transaktionserfahrenen Berater.

Was dürfen Existenzgründer und Unternehmensnachfolger auf keinen Fall vergessen?

Ganz wesentlich für beide Arten von Unternehmern ist die Notfallvorsorge. Jeder Unternehmer sollte für den unerwarteten Fall des Falles vorgesorgt haben. Dies gilt sowohl für die persönlichen als auch den geschäftlichen Bereich. Ein ordentlich gepackter Notfallkoffer ist hier jedem Unternehmer anzuraten. Sonst droht schnell die Insolvenz.

(Quelle: http://unternehmensnachfolge-news.de/category/unternehmensnachfolge/)

Gründertage 2018

Was sind die Gründertage?

  1. Die Gründertage sind eine Plattform in Oldenburg für GründerInnen und alle Interessierten!
  2. Sie haben die Chance, durch 10 Workshops, das nötige Expertenwissen rund um das Thema Gründung zu bekommen!
  3. Die Gründertage sind eine Plattform zum Get-Together. Der Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern, Partner und allen Beteiligten ermöglicht wichtige Kooperationen.
  4. Das absolute Highlight ist der Gründerpreis 2018. Es erwartet Sie ein spannender Pitch-Wettbewerb mit unseren zehn einzigartigen Start-ups!

Was ist der Hintergrund der Gründertage?

Die Gründertage schaffen eine Plattform zum Austausch mit zahlreichen Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen. Ein gutes Netzwerk ist erfahrungsgemäß ein maßgeblicher Faktor für den Erfolg eines Unternehmens.

Die Gründertage haben es sich zur Aufgabe gemacht, engagierte NeugründerInnen und Gründungsinteressierte bei ihrem Vorhaben tatkräftig zu unterstützen. Die Innovationskraft, neue Herangehensweisen an Probleme und neuartige Unternehmensstrukturen junger Unternehmen fördern den Fortschritt, Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit auf dem deutschen Markt.

Weitere Infos & Tickets unter: https://gruender-tage.de